VISIONdeutsch/englisch/französisch:Sehen – Weitblick – Zukunftsbild – Vorstellung – Erscheinung – Idee

Die erforderliche Sanierung des bestehenden Büro-Hochhauses und die geplante Umnutzung bietet Möglichkeiten für neue Ideen. Das Konzept eines gläsernen Aussichtsturmes auf der Dachebene eines neugestalteten attraktiven Hotels könnte zu einer innovativen Lösung beitragen und eine neue Attraktion schaffen: Der Aussichtsturm „glass-tower“ ermöglicht einen einmaligen Rundumblick auf See, Berge, Stadt und Landschaft von Luzern und steigert die visuelle Identität des Verkehrshauses mit einem prägnanten architektonischen Zeichen. Vom See her betrachtet bleiben die Bauten und der bestehende 11-geschossige dunkel gehaltene Hochbau des Verkehrshauses durch den Grüngürtel der vorgelagerten Parkanlage weitgehend verborgen. Einzig der 14 m hohe transparente Aussichtsturm ist über den Baumwipfeln zu erkennen und wird zum Zeichen und Orientierungspunkt am Ufer des Sees. Der Aussichtsturm „glass-tower“ auf dem Landvorsprung Lido steht in Sichtverbindung zur Leuchtenstadt am Vierwaldstättersee aber auch zu Luzerns höchstem Aussichtspunkt Hammetschwand mit dem markanten Aufzugsturm an der Felswand des Bürgenstockes. (Auszug aus Studie "glass-tower")
„VISION“ – IDEE FÜR EINEN GLÄSERNEN AUSSICHTSTURM

Kurzbeschrieb: Transparent gestalteter Hohlzylinder mit verglastem Aussen- und Innenmantel. Aussendurchmesser 11m, Innendurchmesser 8m, Höhe 14m. Kernbereich: Besucherräume und Lift. Aussenzone: Erschliessungsbereich mit doppelgängiger Wendelrampe. Der zwischen innerem und äusserem Mantel liegende Luftraum funktioniert als Zwischentemperaturzone und als einfacher Warmluftkolletor. Die Belüftung und Beheizung des Gebäudes erfolgt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Aussenscheiben werden mit spez. Vogelschutzglas ausgerüstet. Der zylinderförmige Glasturm nimmt die Architektursprache der markanten Rundgebäude des Verkehrshauses auf. Die 2012 erarbeitete Studie erfolgte im Rahmen der „Ideen für eine attraktive Stadt am Wasser“ auf eigene Initiative des Architekten Frieder Hiss, Luzern. Die vorgeschlagene Projektidee wurde vom Kernteam des Verkehrshauses 2013 überprüft mit dem Ergebnis, dass eine Realisierung aus baurechtlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist. Der Vorschlag wurde daher nicht weiter verfolgt. Das Projekt steht stellvertretend für Ideen, die nicht realisiert werden können und nicht veröffentlicht wurden. 
Das Verkehrshaus der Schweiz ist Museum, Schaufenster und Erlebnisraum für das Verkehrs- und Kommunikationswesen. Es hat nationale Bedeutung und internationale Ausstrahlung. In dieser Funktion ist es auch Forum für Veranstaltungen und Aktivitäten. Das Verkehrshaus ist mit seiner reichhaltigen Sammlung in der Liste der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung aufgeführt. Auszug aus Leitbild zum Verkehrshaus der Schweiz. Bild: Übersichtsplan ©Verkehrshaus der Schweiz, Luzern.
Attraktionen sind für das Verkehrshaus wichtig, damit mehr Einnahmen generiert werden können: Fesselballone bieten den Passagieren einen weiten Ausblick auf die umliegende Landschaft, sind jedoch bezüglich Sicherheit nicht risikolos. Bis 2004 war ein Fesselballon beim Verkehrshaus der Schweiz in Betrieb. Weil ein neuer Fesselballon wegen der verschärften Bedingungen nicht mehr rentabel betrieben werden kann, prüfte das Verkehrshaus 2012 den Betrieb eines Aussichtskranes. Artikel: Guido Felder / Zentralschweiz am Sonntag / Neue Luzerner Zeitung Online 13. Mai 2012 / Bilder: High-Flyer „Die Welt“ : Der Skyliner von Berlin / Bild: © gemo-netz.de
Mit dem vorgeschlagenen gläsernen Aussichtsturm in der Parklandschaft am See eröffnen sich neue Pespektiven: Die vielen BesucherInnen des Verkehrshauses (wöchentlich 15'000 Personen im Durchschnitt!) erleben zusätzlich den einmaligen Reiz der Landschaft am Vierwaldstättersee auf spannende, sichere und eindrucksvolle Art und dies gibt wiederum Anlass, Stadt, See und Berge der Zentralschweiz näher kennen zu lernen...